Dieses Jahr war die jährliche EDiS-Schiedsrichter-Ausbildung des Bezirks Odenwald-Spessart im HHV /Hessischer Handballverband) eine ganz besondere! Die Veranstaltung von Bezirksschiedsrichterwart Reinhard Arnold fand dieses Jahr zum 10. Mal seit 2015 statt – mit coronabedingt 2 Ausfällen. Die EDiS-Ausbildung ist der mögliche Einstieg in eine Schiedsrichterlaufbahn. Mit dieser darf man ab 14 Jahren die E- und D-Jugenden pfeifen. Und es ist ein „Goodie“, denn bei mindestens 6 nachgewiesenen geleiteten Spielen darf man die „große“ Schiedsrichterausbildung schon mit 15 Jahren starten.
Den Wetterumständen geschuldet, fand die Schulung unter extremen Temperaturbedingungen statt. Die 28 Teilnehmer ließen sich davon jedoch nicht abbringen. Es gab mit Teilnehmer Sascha nicht nur einen Schiedsrichterpaten, der seinen Schützling an diesem Tag mit seiner Anwesenheit unterstützte, sondern mit Eliah sogar ein Geburtstagskind, welches dabei sein wollte. (Danke für den Kuchen). Kamen die meisten Teilnehmer bis von den Grenzen des Handballbezirks, wie Schneeberg bei Amorbach, Offenbach oder Glauburg, war Lasse schon morgens um 6:30 Uhr unterwegs, da er mit seinen Eltern aus Wolfhagen angereist war.
Seit Anfang an dabei ist Referent Heinz-Dieter Bruchmann, welcher gewohnt sicher die Grundlagen des Regelwerks vorstellte. Um danach mit den Neulingen eine Begehung eines Handballspielfeldes durch die Augen eines zukünftigen Schiedsrichters durchzuführen. Was prüft ein Schiedsrichter, wenn er in die Halle kommt, was beachtet er alles am Aufbau waren die zugrunde liegenden Fragestellungen. Ergänzt wurden die theoretischen Grundlagen durch einen Vortrag von André Seitz zu den Spielformen im Jugendhandball. Diese berücksichtigen die altersbedingten Möglichkeiten der Kinder und nähern sich mit steigendem Alter dem Regelwerk der Erwachsenen an. Bei einer abschließenden FORMS-Umfrage konnten die Teilnehmer ihr Wissen überprüfen. Im Anschluss bestand die Möglichkeit Unklarheiten und Fragen zu klären. Zum Abschluss gab es ein Teilnehmerfoto.
Damit die Teilnehmer möglichst frisch und aktiv dabeiblieben, gab es eine Wasserbütt mit Brunnenwasser zum Füße kühlen, reichlich Nervennahrung in Form von Nüssen, Trauben und Haribos. Die kühlste Belohnung für die Diszipliniertheit in der Hitze mitgearbeitet zu haben, gab es nach dem Abbau in Form von einem Eis für alle Teilnehmenden gesponsort vom Gastgeber, der SG ROT WEISS Babenhausen.


